1984

 

 

 

 

 

Meine Frau bin ich 

 

 

 

 

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von links:

Gudrun Kraus, Marion Bauer, Ralf Dörig, Petra Hefter, Monika Malicek, Rosi Aulbach, Karl Ronalter

Stück:

Ein toller Schwank in 3 Akten

Autor:

Karl Mertes

 

 

Aufführungen:

3                       

3 x

 

Leidersbach

Regie:

Rosi Aulbach / Ursula Schuck

Souffleuse:

Martina Bachmann

Akteure:

Ralf Dörig

als

 

Fritz Süppchen

Handelsvertreter

 

Marion Bauer

als

 

Josef Vloo

sein Freund

 

Karl Ronalter

als

 

Hannes Schinder

Pensionär

 

Monika Malicek

als

 

Emma Schinder

seine Frau

 

Petra Hefter

als

 

Ludmilla Schinder

beider Tochter

 

Rosi Aulbach

als

 

Klara Schnutenpriem

Schinders Nachbarin

 

Gudrun Kraus

als

 

Paula Kuchenkranz

Süppchens Tante

Frisur/Maske:

Margot Schrack - Haarstudio Schüssler

Licht/Technik:

Donald Stein

 

 

 

Kasse:

Edgar Kraus

 

 

 

Inhalt:

 

 

 

 

Ludmilla, die heiratslustige Tochter des Pensionärs Hannes Schinder und seiner resoluten Gattin Emma, hat in Hamburg, wo sie bedienstet war, auf einem Tanzabend den Drogeriegehilfen Fritz Süppchen kennengelernt. Beide sind gleich so ineinander verknallt, dass sie sogar vergessen, sich richtig vorzustellen. Einer weiß vom anderen nur den Vornamen.

 

Als Ludmilla dann ihre Hamburger Stelle aufgibt und nach Hause zurückkehrt, ändert Fritz seinen Beruf. Er wird Handelsvertreter. Nach einigen Wochen aber treibt die Sehnsucht nach ihrem Fritz Ludmilla erneut nach Hamburg. Vergebens aber ist dort ihre Suche nach ihrer Ballbekanntschaft. Fritz hat inzwischen von seiner Firma als Handelsvertreter die Heimatstadt Ludmillas zugewiesen bekommen. Aber er findet dort nicht sogleich eine Wohngelegenheit. Josef Vloo, ein alter Freund von Fritz, seines Zeichens ebenfalls Handelsvertreter, erfährt im Wartezimmer eines Arztes zufällig durch das Gespräch einiger schwatzhafter Frauen, dass die Familie Schinder möblierte Zimmer zu vermieten hat. Er macht sich sogleich auf, um ohne Wissen von Süppchen für diesen dort ein Zimmer zu mieten. Die Schinders sind wohl bereit, zu vermieten, aber kein einzelnes Zimmer, sondern die zwei Zimmer, die sie für diese Zwecke freigemacht haben.

 

Süppchen ist aber noch ledig, deshalb stehen ihm keine zwei Zimmer zu. Da verfällt Vloo auf den tollen Gedanken und gibt, ohne dass dieser davon weiß, seinen Freund Süppchen den Schinders gegenüber als verheiratet aus. Fritz ist darüber verzweifelt, denn er befürchtet, dass seine Vermieter nun auch seine Frau mal kennenlernen wollen. Aber auch da weiß Vloo sogleich Rat. Er schwindelt den Eheleuten Schinder vor, dass die Frau seines Freundes Süppchen nur alle paar Wochen mal bei ihrem Mann auftaucht, weil sie auswärts ebenfalls als Geschäftsreisende tätig sei.

 

Um den Schwindel glaubhaft zu machen, soll sich Süppchen dann und wann in seiner Wohnung den Schinders und Hausnachbarn in Frauenkleidung als Dame präsentieren. Süppchen, dem keine andere Wahl bleibt, wenn er die Wohnung bekommen und behalten will, willigt schließlich in den Plan seines Freundes ein. Da aber naht das Verhängnis. Ludmilla, aus Hamburg heimgekehrt, überrascht Süppchen in Frauenkleidung in seinen gemieteten Zimmern. Die frappante Ähnlichkeit dieser "Dame" mit ihrer Hamburger Ballbekanntschaft irritiert sie. Doch die Situation wird für Süppchen noch schlimmer, als seine gestrenge Patentante Paula Kuchenkreuz auftaucht. Sie hat keine Ahnung davon, dass Süppchen verheiratet sein soll, findet sich aber gleich mit der Tatsache ab. In ihrem Koffer hat sie einen Kleiderstoff, den sie für sich selbst gekauft hat, nun aber der vermeintlichen jungen Frau Süppchen schenken will. Neun Jahre hat Tante Paula Süppchen nicht mehr gesehen und neun Jahre verändern einen Menschen, deshalb riskiert es auch Josef Vloo, sich Paula gegenüber als Süppchen auszugeben und Fritz Süppchen, der zufällig in Frauenkleidung steckt, als seine Frau. Tante Paula beauftragt nun Ludmilla, der "jungen Frau" Maß zu nehmen, um zu sehen, ob der Stoff für ein Kleid reicht. Alle Ausflüchte Josef Vloo´s, alle Krankheitsbeteuerungen Süppchens nützen nichts, die Tante besteht auf ihren Willen.

 

So kommt es dann zur Katastrophe. Das Kleid wird Süppchen über den Kopf ausgezogen, dabei verliert er den Schnurrbart, den er sich als "Zirkusattraktion" angesteckt hatte. Nun ist der Schwindel ´raus, Ludmilla erkennt ihn als ihre flüchtige Tanzbekanntschaft aus Hamburg und Tante Paula als ihren Patenneffen. Was bleibt Süppchen nun anders übrig, als um Ludmillas Hand anzuhalten, wenn er die Wohnung behalten will. Ludmillas Eltern geben ihre Einwilligung, und so findet der Schwindel doch noch sein gutes Ende.

 

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 (c) by Hutzelgrund Theater Leidersbach 2015 - Marco Weiß                                     Letzte Aktualisierung: 24.12.2016

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